Sei dabei beim DACHSTEIN Traumprojekt Großglockner!

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Nachbericht: Grossglockner-Traumprojekt

Vergangene Woche fand das erste unserer insgesamt sechs Traumprojekte statt: Gemeinsam mit „blind climber“ und Dachstein-Ambassador Andy Holzer ging es für unsere Gewinner Simone und Philipp über den Stüdlgrat auf das „Dach Österreichs“ – den Großglockner. Wie die beiden die drei Tage in Osttirol und vor allem den Weg zum Gipfel mit Andy erlebt haben, könnt ihr hier nachlesen:

Simone: Jedes Wochenende in den Bergen verbracht

Simone: "Eine gute Vorbereitung war mir sehr wichtig."

Simone: Gut vorbereitet

„Nachdem feststand, dass ich zu den zwei glücklichen Gewinnern zähle, überkam mich eine Riesen-Freude, aber gleichzeitig auch großer Respekt vor der hochalpinen Tour. Um meine Nervosität zu zügeln und mich mental einzustimmen, war mir eine gute Vorbereitung sehr wichtig.“ blickt Simone auf die Zeit nach der Verkündung der Sieger zurück. In den knapp vier Wochen, die bis zum Projekt verblieben, wurde daher jedes Wochenende für Touren genutzt: Mehrseillängen-Klettern am Berchtesgadener Hochthron und Blaueisgletscher, eine Gratüberschreitung der Hohen Dirndln am Dachstein und mehrere Klettersteige sowie kürzere abendliche Bergtouren nach der Arbeit standen am Programm.

Philipp: Das Bike blieb in der Garage

Phillip war klar, dass in diesem Sommer das Bike mal in der Garage bleibt...

Phillip: Weniger Bike diesmal

Auch bei Philipp stand eine ähnliche Vorbereitung am Programm: „Nach der Bekanntgabe, dass ich mit Andy auf den Großglockner darf, war klar, dass in diesem Sommer das Bike mal in der Garage bleibt und vermehrt die Bergschuhe geschnürt werden“. Als passende Eingewöhungstour für die Herausforderung wählte er die „Super Ferrata“ am Dachstein. Mit einer Höhe von 2996m, einem Gesamtaufstieg von 1840hm und der Überquerung des Gletschers über die Randkluft war diese Tour für Philipp das ideale Training – und: „Im Laufe der Vorbereitung wurde auch das Vertrauen in die neue, zur Verfügung gestellte Ausrüstung aufgebaut – meine Dachstein-Bergschuhe, die Ortovox Bekleidung, die AustriAlpin Kletterausrüstung und ich waren somit bereit!“

Tag 1: Anreise nach Tristach und die erste kleine Tour

Am Dienstag machten wir – Simone mit Freund Roli, Philipp und unser Fotograf Ben sowie ich (Lisa/Dachstein) – uns zunächst auf den Weg nach Tristach in Osttirol. Die Osttirol Werbung, die unser gesamtes Projekt großzügigst unterstützte, hatte uns ein tolles Quartier gebucht: „Nach der Anreise checkten wir im Bad Jungbrunn ein, eine stilvolle Unterkunft, in der Moderne und Tradition gekonnt vereint werden.“ zeigte sich Simone begeistert. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann hinauf in die Lienzer Dolomiten, wo wir kurz vor der Dolomitenhütte auf 1.620m Höhe parkten und rund eineinhalb Stunden hinauf zur Karlsbaderhütte, die auf 2.261m liegt, wanderten – und dort das Abendessen im unglaublich schönen Bergpanorama genießen durften. Beim Abstieg erwischten wir das zum Glück einzige Gewitter während unserem Osttirol-Aufenthalt – so wurde die ausgiebige Dusche schon vor unserer Rückkehr in die Unterkunft in Anspruch genommen.

Tristacher See

Tristacher See

Tag 2: Vorbesprechung im Base-Camp und Aufstieg

Letzte Besprechungen im “Base Camp”

Letzte Besprechungen im “Base Camp”

Nach einem ausgiebigen Frühstück packten wir unsere Sachen ging es für uns zunächst an den Tristacher See, wo wir – durch Zufall – auch Andy trafen, der sich spontan gleich zu uns gesellte, um „im Basecamp“ nochmal alle Details durchzusprechen. „Wir nutzten die Zeit gleich, um uns besser kennen zu lernen und die wichtigsten Dinge für die bevorstehenden zwei Tage durchzugehen.“ beschrieb Simone das erste Aufeinandertreffen mit Andy vor Ort. Natürlich durften auch jede Menge Spaß und ausgiebiges Schwimmen im wunderschönen See nicht fehlen…

 

Aufstieg auf die Stüdlhütte

Um 15:00 Uhr war es dann soweit – das lange Warten hatte ein Ende und das Abenteuer startete: „Nach einem Equipment-Check mit Andy und seinem Begleiter Anda fuhren wir hinauf zum Lucknerhaus auf knappe 1.920m Seehöhe. „Begleitet von Andy’s sanftem Gesang, der Stücke von Helene Fischer, Hansi Hinterseer und Norbert Rier widergab, was auch den Steinböcken offensichtlich gefiel, die nur wenig Abstand zu uns hielten, kamen wir nach rund zwei Stunden auf der Stüdlhütte an.“ erinnert sich Philipp an den musikalischen, lustigen Aufstieg. „Nach knapp zwei Stunden erreichten wir durch das Ködnitztal unser Tagesziel: Die Stüdlhütte auf 2.801m. Der Weg hinauf war beeindruckend – abgesehen von einer wunderschönen Almen- und Berglandschaft erfreuten wir uns auch an vielen Murmeltieren, Steinböcken, sowie der imposanten Gletscherlandschaft des Großglockners vor uns.“ zeigte sich auch Simone beeindruckt. Auch der Umgang von Andy und Anda miteinander beim Aufstieg hinterließ bei ihr einen bleibenden Eindruck: „Andy meisterte den Weg wie ein Sehender und stieg mit uns wirklich zügig auf.“

Nach dem dreigängigen Hütten-Abendessen folgte dann das letzte Highlight des Tages: Ein wunderschöner Sonnenuntergang zwischen den Gipfeln der Kreuzwandspitze und dem Kristallspitzl. Kurz darauf traf dann auch der Bergführer, Michael Amraser – zugleich auch Obmann der Kalser Bergführer – auf der Stüdlhütte ein. Gemeinsam wurde nochmal der Ablauf für den kommenden Tag besprochen und wichtige Fragen zu Bekleidung und Route geklärt. Es folgte eine unruhige, eher schlaflose Nacht im 16-Mann-Matratzenlager, die wohl auf die konsumierte Zwiebelsuppe zurückzuführen sein dürfte…

Das letzte Highlight des Tages: Ein wunderschöner Sonnenuntergang

Das letzte Highlight des Tages: Ein wunderschöner Sonnenuntergang

 

90 years Dachstein

 

 

Tag 3: Der frühe Vogel… erklimmt den Glockner

„Nach einer kurzen Nacht läutete um 4:30 Uhr der Wecker – Michael hatte das Team angewiesen, um 4:45 fertig angezogen beim Frühstück anzustehen, was sich als sehr schlau herausstellte, da insgesamt über 100 Personen auf der Stüdlhütte übernachtet hatten – alle mit demselben Ziel, den Gipfel zu erreichen. Das heißt: Je früher man mit dem Frühstück fertig ist, desto größer die Chance, als Eine der ersten Seilschaften in den Grat einzusteigen.“ erzählt Simone. Wenig später führte Michael die Gruppe über das Teischnitzkees, das als gemeinsame Seilschaft über den flachen Gletscher westlich des Luisengrates überquert wurde – bis zum Einstieg bei der Randkluft auf rund 3.200m, wo drei Seilschaften gebildet wurden. „Die Schlüssel-Schwierigkeiten der Route stellten für uns kein Problem dar, die Gruppendynamik war einfach genial – und so erreichten wir kurz vor 10:00 Uhr den höchsten Punkt Österreichs. ein emotionaler Moment, vor allem auch dank dem perfekten Wetter und der unglaublichen Weitsicht. Jeder von uns hatte einen Grinser bis zu den Ohren im Gesicht!“ erinnert sich Philipp an den Moment des Gipfelsiegs.

„Nicht nur der Ausblick war überwältigend, sondern auch die Erfahrung, gemeinsam mit Andy über den Stüdlgrat aufzusteigen. Seine lebensfrohe und inspirierende Art machte den Aufstieg zu einem kurzweiligen und einzigartigen Erlebnis. Für mich als Sehende ist es fast unvorstellbar, diese Route blind zu bewälten“ zeigte sich auch Simone tief beeindruckt.

Der Aufstieg wurde zu einem kurzweiligen und einzigartigen Erlebnis

Der Aufstieg wurde zu einem kurzweiligen und einzigartigen Erlebnis

Abstieg zurück zum Lucknerhaus

Aufgrund der hohen Anzahl an kommenden Bergsteigern über den Normalweg entschloss sich das Team, möglichst rasch wieder abzusteigen, um die Engstelle „Glocknerscharte“ rasch passieren zu können. Der Abstieg über den Normalweg stellte sich dann als anspruchsvoller als gedacht heraus. Zwar stellte das Klettern im I. und II. Schwierigkeitsgrat grundsätzlich überhaupt kein Problem dar, die Vielzahl an Bergsteigern, die auf- bzw. ebenfalls absteigen wollten, machte den Abstieg aber laut Simone zu einer großen Herausforderung: „Leider gab es viele Touristen, die ihr Können überschätzt hatten und somit auch für alle Anderen ein Risiko darstellten – etwa unpassende Überholmanöver, Gedränge und abgetretene Steine. Nichtsdestotrotz behielten wir kühle Köpfe, ließen uns nicht aus der Ruhe bringen und meisterten auch die Passagen mit Steigeisen am Glocknerleitl ohne Zwischenfälle.“

Nach einer kurzen Stärkung auf der Adlersruhe ging es zurück zur Stüdlhütte und weiter zum Lucknerhaus. „Nach fast 11 Stunden erreichten wir das Lucknerhaus, wo Andy’s Frau Sabine und Lisa bereits auf uns warteten. Bei einem gemeinsamen Essen tauschten wir nochmals all unsere persönlichen Momente und Eindrücke aus. Langsam war dann auch der Moment gekommen, an dem wir uns von Andy, Sabine und Anda verabschieden mussten. Die Tage in Osttirol werde ich sicherlich niemals vergessen, eine solche Bergtour mit so coolen Leuten macht man einfach nicht alle Tage – vor allem nicht mit Andy, der einfach eine unglaublich beeindruckende Persönlichkeit ist“ beschreibt Philipp abschließend.

Eine solche Bergtour mit so coolen Leuten macht man einfach nicht alle Tage

Eine solche Bergtour mit so coolen Leuten macht man einfach nicht alle Tage

 Der Dank gilt den „Sponsoren“

„Abschließend möchte ich mich beim Dachstein-Team bedanken, das mir dieses dieses Traumprojekt ermöglicht hat. Nicht nur, dass ich Österreichs höchsten Berg besteigen durfte – viel wichtiger und beeindruckender war die Erfahrung, dies gemeinsam mit Andy und der unglaublich tollen Gruppe erleben zu dürfen. Ich habe Andy’s Buch gelesen und schon mehrere Vorträge von ihm gehört – aber so richtig vorstellen, begreifen und in seine Welt eintauchen kann man erst, wenn man ihn so hautnah erleben darf.“ zieht Simone ihr Resümee: „Vielen Dank auch an AustriAlpin und Ortovox für die tolle Ausrüstung, mit der ich für die gesamte Tour perfekt ausgestattet war.“

Unser Dank gilt selbstverständlich auch der Osttirol Werbung, allen voran Geschäftsführerin Eva Haselsteiner für die tolle und umfassende Unterstützung und die Organisation der Unterkünfte Gasthof Bad Jungbrunn, Stüdlhütte sowie Lucknerhaus.

Die Erfahrung, dies gemeinsam mit Andy und der unglaublich tollen Gruppe erleben zu dürfen war beeindruckend

Die Erfahrung, dies gemeinsam mit Andy und der unglaublich tollen Gruppe erleben zu dürfen war beeindruckend

Das nächste Traumprojekt ist bereits im Gange…

Am heutigen Dienstag steht bereits das nächste Projekt am Programm – das Team rund um Dachstein-Friend Geli Kaufmann ist bereits am Jubiläumsgrat unterwegs – somit könnt ihr euch spätestens nächste Woche auf einen weiteren Artikel über das zweite Traumprojekt freuen.

© Fotos: Benjamin Spengler, Simone Binder, Roland Hold & Philipp Geier

Quelle der Information: http://www.dachsteinschuhe.com/news/nachbericht-grossglockner-traumprojekt/