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Fliegenfischen in den ursprünglichen Gewässern Osttirols

Essen & Trinken Menschen / Andrea Zanier

Ob am tobenden Fluss oder am ruhigen Bach – der Blick auf die höchsten Berge Österreichs ist beim Fischen in Osttirol immer inklusive.

Fliegenfischer suchen die echte, originäre Herausforderung, bei der es gilt Ruhe und Geduld zu wahren. Belohnt werden die Petrijünger mit einem einzigartigen Naturerlebnis, und bei Erfolg mit kulinarischem Genuss. Osttirols rauschende Gebirgsbäche mit Trinkwasserqualität und die ruhigeren Flüsse und Seen liefern dazu nicht nur 33 Fischarten quasi in Bio-Qualität. Die unverfälschte, alpine Naturkulisse Osttirols adelt das Hobby in unserer Region zu einem einzigartigen Erlebnis der Entschleunigung, Konzentration – ja fast Meditation. Auf jeden Fall lässt sich beim Fliegenfischen in Osttirol Ruhe im Einklang mit der Natur neu entdecken.

“Fliegenfischen – a way of life“. Die Königsdisziplin des Fischens ist die Leidenschaft des Hoteliers Michael Obwexer.

Michael Obwexer, Inhaber des Hotels Rauter in Matrei, ist selbst völlig dem Hobby Fliegenfischen verfallen. Als Inhaber eines attraktiven Fischereireviers hat er spezielle Angebote für seine Gäste entwickelt. Beim Fliegenfischen wird der Köder – Fliege genannt – durch eine spezielle Wurftechnik im Wasser platziert. Dass dieser Köder keine echte Fliege ist, sondern kunstfertig gebunden werden muss, lernt man im Hotel Rauter in den Seminarräumen: Hier werden in Kursen die künstlichen Fliegen ohne Wiederhaken gefertigt. Mit diesen Ködern machen sich später Profis und Anfänger in die ursprüngliche Nationalparkregion zum Fliegenfischen auf. Das hoteleigene Fischereirevier erstreckt sich auf rund 42km Flusslänge und steht den Gästen exklusiv zur Verfügung. Hier finden sich zahlreiche ungestörte Plätze und gute Fischbestände. Geschichten und Besonderheiten zum Revier gibt der Hausherr gerne im persönlichen Gespräch weiter. Michael Obwexer verlässt sich aber nicht auf seine Expertise allein. Er arbeitet zusätzlich mit erfahrenen Guides zusammen. Hier können Gäste von Grund auf das anspruchsvolle Fliegenfischen erlernen. Geübtere Fischer holen sich Tipps und Tricks von den Profis  oder entdecken das Fischereirevier auf eigene Faust.

Fliegenfischen in Osttirol vom naturbelassenen, alpinen Bergbach bis zum breiten, mächtigen Fluss.

Das private Fischereirevier von Michael Obwexer erstreckt sich vom rauschenden Tauernbach über die Kleine Isel im ursprünglichen Virgental bis zur mächtigen Großen Isel zwischen Matrei und St. Johann im Walde.

Die Langversion dieses Videos zum Fliegenfischen in Osttirol im Hotel Rauter Matrei mit weiteren atemberaubenden Aufnahmen findet sich hier auf YouTube.

 

Der Blick auf die höchsten Berge Österreichs ist immer inklusive. Gefischt werden Saiblinge, Bachforellen, Regenbogenforellen und Äschen. Je nach Fischart erstreckt sich die Fangzeit von 15. April bis Ende Mai, sowie von Anfang September bis Ende Oktober. Dazu bietet Michael Obwexer Wochenarrangements inklusive Lizenz, Kursen bzw. Einführungen in Fliegenfischen und Genießer-Halbpension an. Auch wenn Küchenchef Michael Rainer in der Hauben gekrönten Rauterstube gern den Fang des Tages kocht, ist die Kulinarik im Hotel Rauter also unabhängig vom Petri Heil.

 

Neben dem Hotel Rauter in Matrei bieten auch diese Hotels in Osttirol ihren Gästen Fischen als Naturerlebnis und natürlich hervorragende Fischgerichte. Über den Fischereiverband (Bezirk Lienz) erhält man direkten Kontakt für Tageskarten an unterschiedlichen Gewässern der Region.

Fotos: EXPA/J.Groder, Hotel Rauter.