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Achtung: Osttirol = Ansteckungsgefahr

Gastbeiträge / GastautorIn

Ich habe mich letztes Jahr in Osttirol infiziert und zwar mit dem Wiederkommen-Virus. Der tut zum Glück nicht weh, im Gegenteil er tut gut und bringt viel gute Laune, Freude und schöne Momente.

Nachdem es letztes Jahr nur für wenige Tage nach Osttirol ging, waren es heuer zehn wundervolle und erholsame Tage. Mein Quartier in dieser Zeit bezog ich wieder am Kristemoarhof in Lavant, ein Urlaub am Bauernhof sowie Osttiroler Herzlichkeit Betrieb, mit herzlichen Gastgebern, gemütlichen Zimmern sowie einem tollen „Guten Morgen Osttirol“ Frühstück mit selbstgebackenen Brot und vielen weiteren Leckereien. 

Gut gestärkt und mit tollen Tipps für den Tag von meinen Gastgebern konnte ich in meine Urlaubstage starten, die ich ganz unterschiedlich verbrachte. Das ist das Tolle an Osttirol, die Vielfalt seinen Urlaub zu gestalten, das aber immer in einer traumhaften Berglandschaft – was braucht man mehr…

Auf dem Programm standen entspannte Radtouren am Iselradweg und auf der Lienzer Talrunde, eine Wanderung aufs Böses Weiberle (ein tolles Gefühl am Gipfelkreuz zu stehen und die Aussicht zu genießen), genauso wie faule Tage am Tristacher See oder am Weißensee (der zwar in Kärnten liegt, aber den Ausflug lohnt). Selbst der Regentag konnte meine Urlaubsfreude nicht trüben, denn diesen überbrückte ich ganz entspannt im Dolomitenbad in Lienz in der Sauna. 

Zu empfehlen ist auch die Lienzer Stadtführung, die einem kostenlos und sehr unterhaltsam die Stadt näher bringt. Schön sind auch die Konzerte am Abend in der Stadt, die sowohl modern als auch klassisch daherkommen und gut unterhalten, vor allem wenn man in einem der netten Cafés am Hauptplatz die letzten lauen Sommerabende genießen kann. 

Lieburg Lienz

Die Lieburg in Lienz

 

Wiederkommen-Virus

Kirchbichl in Lavant

Apropos genießen, dazu gehört für mich auf jeden Fall auch gutes Essen. Auch dieses kommt in Osttirol nicht zu kurz, egal ob Haubenlokal (bei mir in diesem Fall ein Abschluss-Abendessen im Parkhotel Triastachersee), gemütliches Café, urige Hütte oder typisches Gasthaus, egal wo ich war, ich wurde nicht enttäuscht. Am Stadtmarkt in Lienz, beim Talmarkt in Matrei, im Dolomitenmarkt in Lienz und vielen weiteren Hofläden kann man die Köstlichkeiten, die Osttirol bietet, auch mit nach Hause nehmen. Ich freue mich auf jeden Fall noch ein Stück Osttirol im Alltag genießen zu können.

Die zehn Tage vergingen viel zu schnell, denn es gibt noch so viel zu entdecken. Ehrlicherweise ist meine Osttirol-To-Do-Liste immer länger geworden, ob das am Wiederkommen-Virus liegt? Das nächste Mal möchte ich auf jeden Fall den Nationalpark Hohe Tauern ein bisschen besser kennenlernen. Das Nationalparkhaus in Matrei macht nämlich Lust auf mehr.

Ich bin mir sicher, dass es ein nächstes Mal gibt. Warum? Weil der Wiederkommen-Virus nicht heilbar ist, aber das ist gut so. Osttirol sorgt zumindest bei mir dafür, den Alltag zu vergessen, neue Energie zu tanken und mich rund um wohl zu fühlen – wunderbar. Also hoffentlich bis bald!

Alexa Koth