01Jun

Liebesgeschichte zu Osttirol seit Sommer 1997

Gastbeiträge / GastautorIn

Es begann im Sommer 1997. Nach einem wunderschönen Winterurlaub in Matrei in Osttirol haben wir uns entschlossen, auch im Sommer wieder zu kommen.

Es war Juli, das Wetter war schön und die Berge grüßten von überall herüber zum Ferienhaus am Sonnenhang 5. An einem warmen, sonnigen Tag fuhr ich alleine mit dem Bus in aller Früh zum Matreier Tauernhaus (mein Mann und die Kinder gingen ins Freibad zum Schwimmen).

Beim Matreier Tauernhaus ging ich los, alleine mit einem Rucksack und damals noch ohne Wanderstöcke. Ich hatte schon viel vom Gschlößtal gehört, aber ich hatte keine Ahnung was mich wirklich erwarten würde. Und dann nach einigen Minuten, öffnete sich auf einmal das Tal und vor mir tauchten Berge auf, wie ich sie als Großstädterin noch nie zuvor gesehen hatte.

Auf einmal öffnete sich das Tal und vor mir tauchten Berge auf.

Auf einmal öffnete sich das Tal und vor mir tauchten Berge auf.

Die Gletscher des Großvenedigers leuchteten und glitzerten im Sonnenschein. „Ich hab’s genau gehört, dieser Berg ruft mich!“, hab ich dann am Abend erzählt. Ich war nach einer wunderschönen Wanderung über den Ochsnerwald Weg, wieder im Ferienhaus bei Thersl und Talis angekommen und meine Begeisterung war grenzenlos.

Pause am Gipfelkreuz des Großvenedigers.

Pause am Gipfelkreuz des Großvenedigers.

Seit diesem Sommer, 1997, waren wir schon unzählige Male zu Gast bei unseren Freunden in Matrei. Viele, viele Touren haben wir gemacht… zuerst leichtere Wanderungen, da wir als Wiener noch nicht so geübt waren. Dann sind wir immer weiter hinauf gewandert und natürlich war ich schließlich auch am Gipfel des Großvenedigers. Inzwischen sogar schon zweimal!

Aber das ist eine andere Geschichte.

 

 

Vielen Dank an Maria Kimm / Wien für ihren Gastbeitrag!