16Jul

Jens-Peter Ginsberg: Das Lienzer Gemeindewappen als Tattoo

Menschen / Johanna Kraler

Osttirol im Herzen – ein Tattoo gibt Zeugnis

Ein Gemeindewappen – für viele kommen da im ersten Moment Gedanken von etwas Historischem, von Altem, vielleicht auch von Politik oder ähnlichem. Aber kaum jemandem würde dabei das Wort Tattoo in den Sinn kommen. Oder?

Aber ein Wappen kann auch etwas Verbindendes, Modernes oder Handfestes haben. Genau das findest du bei Jens-Peter Ginsberg. Denn er hat sich das Lienzer Gemeindewappen auf seinen linken Unterarm tätowieren lassen. Und das nicht nur aus einem einzigen Grund!

Tattoos mit Background

Jens-Peter Ginsberg ist ein hessischer Optikermeister, welcher sich seine Tattoos nicht willkürlich aussucht. Sie haben immer einen besonderen Background. So auch sein tätowiertes Lienzer Wappen.
Seine Mutter ist eine gebürtige Lienzerin und hat sich in ihrer Jugend im Defereggental in einen deutschen Urlauber verliebt, mit welchem sie nach Deutschland zog und dort eine Familie gründete. In seiner Kindheit hat Jens-Peter Ginsberg deshalb seine Sommer- und Winterurlaube in Osttirol verbracht. Im Laufe seiner Jugend ist der Faden nach Osttirol jedoch gerissen. Jahre später blühte seine alte Verbundenheit wieder auf.

Osttirol ist ihm so ans Herz gewachsen, dass er seit Jahren alle seine Urlaube hier verbringt. Und das auf verschiedenste Art und Weise – auf der Alm, in der Pension, im Hotel, in einer Ferienwohnung. Nun ist er sozusagen „sesshaft“ geworden – im Parkhotel Tristachersee.

Er hat im Laufe seines Lebens die positive Entwicklung der Region verfolgt – der Hochstein, die Moosalm mit dem Streichelzoo, der Tristacher See, das Dolomitenbad Lienz und so vieles mehr.

Für Jens-Peter bringt Osttirol die absolute Erholung. Es ist ihm alles bekannt und vertraut, was im Urlaub selbst viel Zeitersparnis bedeutet. Er liebt vor allem die abwechslungsreiche Natur – ob Seen, Wanderwege, Gipfelkreuze, Rafting, uvm.. Einer der Lieblingswege führt ihn und seine Frau Yvonne zu den Neualplseen. Und ganz besonders genießen die beiden das gute Essen in Osttirol.

Da er und auch seine Frau selbständig sind, deshalb in täglichem Kundenkontakt stehen und auch im Gewerbeverein oder beispielweise beim Sportverein aktiv sind, schätzen sie es, dass es hier bei uns in Osttirol nicht so überlaufen ist und sie gemeinsam die Ruhe genießen können. Deshalb ist es ihnen im Urlaub auch wichtig, dass das Handy ausgeschalten bleibt. Und ihre zwei Hunde Wilma und Barney sind bei den verschiedensten Unternehmungen selbstverständlich immer mit von der Partie.

Die Naturvielfalt begeistert, so Jens-Peter Ginsberg, der im Juni mit seinem Osttiroler Cousin seinen ersten 3000er, den Glödis, bezwungen hat.

 

Jens-Peter Ginsberg plant hier für seine Pension einen Zweit-Wohnsitz. Der „Halb-Osttiroler“ wäre somit nicht nur vom Osttirol-Urlauber zum Osttirol-Liebhaber geworden, sondern sozusagen zu einem „richtigen Osttiroler“.

Osttirol ist ihm nicht nur im Herzen zur zweiten Heimat geworden. Und sein „Lienz-Wappen-Tattoo“ gibt Zeugnis davon.