29Apr

Aprilwetter? Nicht mit uns…

Sport & Aktiv / Luisa Tembler

Samstag morgen, Wettervorhersage bescheiden, Aprilwetter im Anmarsch, was tun? Die Wandersaison steht in den Startlöchern, ade Winterschlaf. Direkt vor dem Haus starten wir und steigen in den Talrundweg Kals ein.

„Vom Winde verweht“, denken wir uns noch, doch gleich führt uns der Weg in den Wald, wo uns auch diese Laune des Aprilwetters die Wanderlust nicht verdirbt. Bald erreichen wir den ersten Rastplatz. Traumhafte Aussicht über den Weiler „Großdorf“, kurz darauf erblicken wir schon das Gradonna Mountain Resort – ganz verlassen und ruhig. Herrlich ist es, diese Stille mal richtig zu genießen.

Tierische Gesellen

Über Stock und Stein geht es durch den "Laworas".

Durch den mystischen „Laworas“, so ist der sagenumwobene Wald benannt, geht es weiter. Über Stock und Stein bahnen wir uns den Weg vorbei an Wäldern und Wiesen. Was ist das da mitten auf dem Feld? Ein junger Rehbock – auch die Wildtiere genießen den Frühling und äsen gemütlich am Wegesrand.

Die Felsenkapelle

Wunderschön am Talrundweg gelegen, lädt die Felsenkapelle ein zum Verweilen und zum Nachdenken. Nach einem kurzen Stück Straße, die an einem wunderschönen Kreuzweg entlanggeht, queren wir ein Feld und tauchen wieder tief ein in den Wald.

Aussichtspunkt „Ranggetin“

Rund um uns herum knirschen die Bäume im Wind, wir sind schon gespannt wie dieser Weg noch weiter geht. Bald erreichen wir „Ranggetin“, von dort blicken wir wieder hinunter ins Tal. Den Weiler „Kals/Ködnitz“ haben wir fest im Blick, allerdings nun schon von der anderen Seite. Und siehe da, auch die Sonne widersetzt sich dem Aprilwetter und begleitet uns nun ein Stück!

Rastplätze

Jetzt ist erst mal Pause angesagt. Die zahlreichen, wunderschönen Rastplätze am gesamten Weg verwöhnen mit bequemen Holzbänken, Wassertrögen und teilweise spektakulären Aussichten.

Highlight „Hängebrücke“

Die Hängebrücke, das Highlight des Talrundweges erwartet uns. Ganz schön hoch! Schritt für Schritt tasten wir uns darüber. Schon ein mulmiges Gefühl, wenn wir über den Rand der Brücke hinunter auf den Bach schauen. Aber echt cool!

Noch ganz berauscht vom Erlebnis der Hängebrücke geht’s wieder weiter. Am Rastplatz Panoramablick, lassen wir es uns nicht nehmen, noch eine zweite Pause einzulegen. Zu schön ist der Ausblick auf die Berge und hinunter ins Tal. Bald erreichen wir schon den Weiler „Oberlesach“, dort endet unsere Wanderung für heute, nach insgesamt ca. 4 h.

Trotz launischem Aprilwetter alles gut überstanden!

Perfekte Einstimmung auf die Wandersaison in Osttirol, trotz launischem Aprilwetter – das alles haben wir an diesem herrlichen Tag im Glocknerdorf Kals erlebt.