16Feb

Rodeln in Osttirol: Eine Extraportion Kindheitserinnerung bitte!

Sport & Aktiv / Markus Stegmayr

Ich war nie ein großer Skifahrer. Geht man davon aus, dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, dann ist die Wahrscheinlichkeit auch sehr groß, dass das bei meinen Kindern nicht viel anders sein wird. Obwohl ich ihnen natürlich nicht die Chance auf eine große Skifahrer-Karriere verbauen möchte. Ich habe da so eine Idee. Und diese hat sehr viel mit Rodeln in Osttirol zu tun.

Mir fällt dazu in allererster Linie ein Zitat von Antoine de Saint-Exupery ein: „Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“ Möglicherweise wisst ihr noch nicht, worauf ich hinauswill. Aber die Sache ist eigentlich einfach und glasklar.

Rodeln, zumal wenn es in einer solch herrlichen Landschaft wie in Osttirol stattfindet, ist die perfekte „Einstiegsdroge“. Rodeln ist quasi DER „Einstiegssport“ schlechthin um Kinder von der Natur, vom Schnee und von der damit verbundenen Schönheit zu erzählen. Um ihnen die damit verbundene Schönheit zu zeigen.

War man erst ein paar Mal in Osttirol rodeln, wird Kinder immer wieder die Sehnsucht nach diesen wunderschönen, atemberaubenden Schneelandschaften überkommen. Ich muss ihnen somit gar nicht das „Handwerk“ des Skifahrens oder sonstiger Wintersportaktivitäten beibringen. Sondern die Sehnsucht nach Schnee und Osttirol wird sie von ganz alleine lehren, Skizufahren und sich auch sonst auf die Pisten zu wagen. Skifahren ist der nächste, logische Schritt, wenn man den Schnee lieben gelernt hat.

Rodeln in Osttirol: Die einfach und effiziente Weise um Kinder von Winter und Wintersport zu überzeugen.

Rodeln in Osttirol: Die einfach und effiziente Weise um Kinder von Winter und Wintersport zu überzeugen.

Rodeln in Osttirol: Wunderschöne Kindheitserinnerungen!

Gerade komme ich jedenfalls ins Schwärmen. Und schwelge in Kindheitserinnerungen. Ich muss noch relativ klein gewesen sein. Möglicherweise sieben oder acht Jahre alt. Wir haben uns ein paar Tage gegönnt und sind nach Osttirol gefahren, unsere Rodeln im Gepäck. Auch meine Eltern waren keine großen Skifahrer. Vielleicht hatten sie aber auch schon ähnliche Ideen wie ich und wollten mich zumindest von Winter, Schnee und Landschaft begeistern. Das zumindest hatten sie geschafft.

Wir stapften jedenfalls den Weg hinauf. Der Weg kam mir damals ziemlich weit vor. Es muss der Weg auf die Dolomitenhütte gewesen sein. Dort kehrten wir erst einmal ein. Das Essen schmeckte herrlich. Danach rodelten wir die Pisten hinunter. Wind pfiff mir um die Ohren. Es war kalt. Und dennoch war ich glücklich wie selten zuvor und selten danach. Die verschneiten Bäume, die an mir vorbeizogen, kamen mir vor wie aus einer anderen, märchenhafteren Welt. Etwas später sind wir dann noch einmal zugekehrt. Im „Dolomitenhof“. So geht Urlaub!

Idylle pur: Einkehren in einer Hütte. Danach die Pisten hinunter rodeln. Kinder (und Erwachsene) werden begeistert sein.

Idylle pur: Einkehren in einer Hütte. Danach die Pisten hinunter rodeln. Kinder (und Erwachsene) werden begeistert sein.

Genau diese Erfahrungen und Erlebnisse wollte ich meinen Kindern näherbringen. Derzeit frage ich mich, warum ich nicht schon viel früher auf diese Idee gekommen war.

Ich weiß auch nicht, was meine Eltern falsch gemacht haben. Womöglich haben sie gar nichts falsch gemacht und ich bin einfach in Sachen Wintersport nicht allzu talentiert. Aber sie haben mir, das weiß ich jetzt, mit den damaligen Kurzurlaub in Osttirol eigentlich alle Türen aufgemacht. Die Begeisterung war da. Ich habe aus sportlicher Sicht nur zu wenig daraus gemacht. Man sagt außerdem ja auch, dass Kinder meist talentierter als die Eltern sind.

Ich hatte auf alle Fälle einen Entschluss gefasst. Genauer gesagt hatten wir einen Entschluss gefasst. Wir würden demnächst nach Osttirol fahren. Und würde wirklich alles tun, um die Schnee- und Winterbegeisterung bei unseren beiden Mädels zu wecken. Osttirol war dazu der richtige Ort, denn die Region ist definitiv als Rodelparadies zu bezeichnen. Zahlreiche Rodelbahnen warten mit allerhand „verzauberter“ Winterlandschaft darauf, Groß und Klein zu begeistern.

Worauf wartet ihr noch, liebe Eltern? Packt Sack und Pack, brecht die Zelte ab, lasst eure Arbeit liegen und stehen und fahrt für ein paar Tage nach Osttirol. Zum Rodeln. Zum Sich-Verzaubern-Lassen. Um eure Kindern die Faszination dieser Landschaft zu vermitteln.

Es gibt zwei Möglichkeiten, um das Rodeln in Osttirol so richtig zu genießen. Entweder eben mit Kindern und Familie. Oder auch zu zweit, ohne Kinder. Dann könnt ihr so richtig in Kindheitserinnerungen schwelgen. Denn wer hat nicht die eine oder andere schöne Erinnerung ans Rodeln?

So oder so: Man sieht sich bald in Osttirol. Auf der Rodel. Mit diesem ganz bestimmten, verträumten Blick, der verrät, dass Rodeln glücklich macht. Egal ob Groß oder Klein. Informiert euch einfach kurz vorher, Rodeln in Osttirol: Welche Rodelbahn ist offen? Und eurem Rodelspaß steht nichts mehr im Wege! Auf zum Rodeln. Auf zu einer Extraportion Kindheitserinnerungen. Und zu neuen Erfahrungen und Erinnerungen für eure Kinder! Kulinarisch könnt ihr gegenüber euren Kindheitserinnerungen natürlich variieren. Vielleicht dieses Mal doch eher ins „Grand-Hotel“ in Lienz? Ihr habt in Osttirol die „Qual der Wahl“…