30Jan

Skifahren in Osttirol: Auf die Plätze, fertig… los!

Sport & Aktiv / Claudia Isep

Samstag Morgen: strahlender Sonnenschein und tiefblauer Himmel lassen meine Vorfreude wachsen. Wie jedes Wochenende muss ich wieder auf die Piste und meine Energiespeicher auffüllen.

Seit ich mir eine Jahreskarte gekauft habe, bin ich eigentlich bei jedem Wetter am Zettersfeld oder am Hochstein anzutreffen und wenn’s nur für einen Einkehrschwung ist.

Kurz und schnell gefrühstückt, steht meine Familie schon fertig angezogen da und wartet wieder einmal auf mich. Naja – Mama’s müssen für „ALLE“ alles herrichten und sind immer die letzten. Endlich stehen wir bei der Bushaltestelle und warten auf den Gratis-Skibus. Das Feine daran ist, dass man dann direkt bei der Gondel aussteigen kann und keinen Parkplatz suchen muss. Bis wir schlussendlich in der Gondel sitzen und auf den Berg fahren, bin ich schon ganz schön müde. Nach 12 entspannten Minuten stehe ich endlich auf den bestens präparierten Pisten.

Helm auf, Handschuhe an und los geht’s… ich liebe vor allem das Skifahren in der Früh – als Erster die Spuren in den Schnee ziehen zu können ist schon phantastisch. Wie ein Teppich fühlt sich der Schnee unter meinen Skiern an – nicht zu weich, aber auch nicht eisig, einfach nur perfekt für einen schönen Skitag.

Pause in der gemütlichen Skihütte

Nach ca. 2 Stunden kehren wir das erste Mal ein. Ein guter Tee und ein Plausch mit dem Hüttenwirt müssen dann schon sein.

 

Weiter geht’s und die nächsten Runden werden absolviert. Bei uns gibt es keine überfüllten Pisten, allerdings merkt man schon, dass nun mehr Betrieb herrscht. Um die Mittagszeit ist es jedoch besonders fein zu fahren, da sich alle in den Hütten bei einem köstlichen Mittagessen aufhalten. Wir machen das jedoch schlauer: Skifahren, wenn die anderen essen und essen wenn die anderen Skifahren.

Der Hüttentoast schmeckt ausgezeichnet.

Der Hüttentoast schmeckt ausgezeichnet.

Bald schon spüren wir das berühmte Ziehen in unseren Oberschenkeln – das ist ein sicheres Zeichen, endlich das Essen in einer der vielen gemütlichen Skihütten zu genießen. Ein leckeres Mahl im Kreise von Freunden – ein gemütlicher Plausch über Gott und die Welt und der ungetrübte Sonnenschein, der uns wärmt. So kann ein Skitag ausklingen. Gemütlich geht es dann mit einem „Rucksack“ voller Energie in Richtung Tal und mit dem Skibus wieder nach Hause.

So kann ein Skitag ausklingen

So kann ein Skitag ausklingen

Und das Beste an dem ganzen ist, dass heute erst Samstag ist und morgen dasselbe Erlebnis auf uns wartet 🙂