14Sep

Wandern ohne Grenzen

Sport & Aktiv / Claudia Isep

Oft ist es schön, in die Vergangenheit abzutauchen – ganz besonders schön wird es, wenn es im Sommer im Tal heiß ist und es am Berg so richtig angenehme Temperaturen gibt.

Wanderung zum Tilliacher Joch:

Diesmal fahren wir mit dem Auto von Obertilliach aus zur Porzehütte….vorbei beim Klapfsee erreichen wir unser Ziel. Das Schöne daran ist, dass auch nicht so mobile Wanderer ein wundervolles Berggefühl erleben können. Es ist nämlich Wochenende und man kann mit dem Auto bis zur Hütte fahren.

Uns war natürlich die Fahrt bis dorthin viel zu wenig „Naturgefühl“. Deshalb machten wir uns auf den Weg zum Tilliacher Joch….

Von dort aus tauchten wir ein wenig in die Vergangenheit ab, als wir die Stellungen vom 1. Weltkrieg sahen. Hier im Grenzgebiet bekämpften sich die Soldaten von Österreich und Italien.

Weiter ging es nun am Karnischen Kamm, dem Friedensweg 403. In der Höhe zu wandern, hat schon etwas. Die Luft ist rein und kühl – das Handy funktioniert nur teilweise und die wundervolle Natur umgibt einen. Der Weg führt entlang der österreichisch-italienischen Staatsgrenze. Man weiß nie, ob man sich nun in Italien oder in Österreich befindet.

Im Juli blühen auf dieser Seehöhe so viele schöne Blumen, dass einem das Herz aufgeht.

Abtauchen in die Natur, die Vergangenheit und die Ruhe – das ist Balsam für die Seele. Irgendwann knurrte jedoch der Magen und wir machten uns auf den Rückweg zur Porzehütte.

Unsere leeren Akku’s mussten wir mit einem gutem Essen wieder auffüllen.

Bei der Rückfahrt legten wir noch einen Zwischenstopp beim Klapfsee ein. Am Wasser sitzen, den Enten zuschauen kommt schon fast einer Meditation gleich.

Ganz entspannt konnten wir nun nach Hause fahren – im Auto wurde gleich das Ziel für das nächste Wochenende fixiert! Lasst euch überraschen 😉

Tipp am Rande zur Porzehütte:

Hier der Link auf die Interaktive Karte, auf der man den Weg zur Porze nochmals genau nachlesen kann.

 

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