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Wiener Höhenweg – Mensch und Tier am Weg

Wiener Höhenweg – Mensch und Tier am Weg

Diesmal führte uns unsere Wanderung von der Roaner Alm am Iselsberg zur Wangenitzseehütte und weiter zur Lienzer Hütte. Wir wussten, dass diese Wanderung anspruchsvoller ist, aber was soll’s  – von nichts kommt nichts. Aber es war uns von Erzählungen bekannt, dass das, was unseren Augen geboten wird, unbeschreiblich schön sein soll. Wir waren sehr gespannt. Da unser Ausgangspunkt nicht der Endpunkt der Wanderung war, organisierten wir uns ein Taxi, das uns bis zur Roaner Alm brachte. Nun hieß es, Füße in die Hände nehmen und los geht’s.

Langsam gingen wir taleinwärts – dieser Abschnitt war noch gar nicht anstrengend, da wir die zu bewältigenden Höhenmeter auf eine sehr lange Distanz überwinden konnten. Aber irgendwann musste es ja zur Oberen Seescharte gehen. Der Steig wurde nun steiler und unsere Schritte kürzer. Aus Erfahrung wussten wir, dass man durch einen gleichmäßigen langsamen Schritt nicht so schnell ermüdet. Bald schon erblickten wir das Kreuz auf der Scharte. Auf dem letzten Teil mussten wir ganz vorsichtig sein – hier war der Steig ziemlich schmal und vom Hang weghängend. Ein wenig mulmig war uns schon. Anschließend betrachtet war es nicht das große Problem, die Stelle zu überwinden, man musste nur vorsichtig gehen und auf jeden Tritt achten.

Erstmals sahen wir nun am Gegenhang die Wangenitzseehütte, was uns nochmals beflügelte. Vorsichtig, jedoch sicheren Schrittes, näherten wir uns der Hüttenjause. Als letztes Hindernis mussten wir noch das beliebte Fotomotiv, eine Hängebrücke, überwinden. Schnell ein Erinnerungsfoto geschossen und schon kehrten wir in der Hütte ein.

Nach guten 3 Stunden Gehzeit freuten wir uns auf ein „Rasterle“. Der Ausblick auf den Wangenitz- und Kreuzsee, konnte nicht schöner sein. Strahlender Sonnenschein, ein tiefblauer Gebirgssee und gute Laune machte sich bei uns breit.

Nun warteten noch 2,5 Stunden Gehzeit bis zur Lienzer Hütte auf uns. Begleitet wurden wir von Schafen, die uns eine weite Wegstrecke lang nicht mehr von der Seite wichen. Die dachten vermutlich, dass sie von uns gefüttert werden.

Die Lienzer Hütte tauchte vor uns auf. Langsam wurden unsere Füße schwer und man merkte, dass der Tritt auch schon ein wenig unsicherer wurde. Naja… was will man von uns „Bürohengsten“ anderes erwarten: 6 Stunden sitzen ist kein Problem, aber 6 Stunden über Stock und Stein wandern ist schon eine andere Herausforderung.

Nachdem wir uns nochmals bei der Lienzer Hütte eine Rast gegönnt hatten, machten wir uns auf den letzten Abschnitt unseres heutigen Weges. Über den Fahrweg – für den Lehrweg waren wir schon zu müde – gingen wir noch ca. 1 Stunde bis zum Parkplatz Seichenbrunn. Dort wartete wieder wie vereinbart das Taxi auf uns.

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