Elias Bachmann

14. August 2021

Ein Sprung ins kalte Wasser – mit dem Bäderbus zum Tristacher See

Abkühlung gefällig? Am Fuße der Lienzer Dolomiten, eingebettet im Wald auf einer kleinen Anhöhe, findest du den Tristacher See. Hier ist ein perfekter Badetag garantiert. Das kristallklare Wasser des Sees lädt mit bis zu 24 Grad Wassertemperatur im Sommer zum Schwimmen ein.

https://youtu.be/OC6EfE2m0-8

Kostenlos mit dem Bäderbus von Lienz zum Tristacher See

Als ich in der Früh aus dem Fenster schaue scheint mir die Sonne schon ins Gesicht. Der Wetterbericht verspricht Sonne den ganzen Tag und heiß soll es werden. Da steht einem Badetag am See nichts im Wege. Schon am Vormittag treffe ich mich mit Hannah, Lisa und Michael in Lienz. Von hier aus kommen wir mit dem Bäderbus zum Tristacher See. Die Lienzer Bäderbusse verkehren von Anfang Juli bis Anfang September im Stundentakt. Für Badegäste ist die Fahrt gratis. Das funktioniert aber natürlich nur, wenn man beim Einsteigen eine gültige Saisonkarte der städtischen Badeanlagen oder einen Lienzer Sportpass vorweisen kann. Badegäste, die nur ein Tagesticket kaufen wollen, zahlen für die Hinfahrt maximal € 1,30 Erwachsenentarif und können mit ihrem Tagesticket nachher wieder gratis zurückfahren.

Einmal rund um den Tristacher See

Als wir beim Tristacher See ankommen, ist die Seewiese leider noch geschlossen. Wir nutzen die Zeit aber gut und spazieren in der Zwischenzeit einmal um den ganzen See. Die Liegewiese öffnet um 9 Uhr dann ihre Pforten. Die zahlreichen Sitzbänke, die man auf dem Rundweg immer wieder findet, laden zum Verweilen ein. Die Sonne steht noch nicht hoch und glänzt im spiegelglatten Wasser des Tristacher Sees. Einige Spitzen der Lienzer Dolomiten, der Rauchkofel im Süden und der Ederplan im Osten spiegeln sich darin. Unter anderem kommt man beim Rundwanderweg auch beim Biotop und Naturdenkmal „Alter See“ vorbei.

Wunderschön gelegen über den Dächern von Lienz

Der einzige Naturbadesee Osttirols hat eine Fläche von 5,54 Hektar und ist an seiner tiefsten Stelle maximal 7,3 Meter Tief. Auf einer kleinen Anhöhe, fünf Kilometer entfernt von Tristach, ist der See nicht nur wunderschön gelegen, sondern man kann von hier aus auch noch mit dem Auto oder E-Bike weiter zur Dolomitenhütte fahren und anschließend zur Karlsbaderhütte wandern. Auch für Campinggäste, auf dem anliegenden Campingplatz, bietet der See eine perfekte Möglichkeit unter den Bäumen der Liegewiese zu entspannen oder es sich in der Gourmetküche des Parkhotel Tristacher See gut gehen zu lassen.

Ein Sprung ins kalte Wasser

Michael wagt als erster den Sprung ins Wasser. Lisa und Hannah gehen es etwas vorsichtiger an. Zuerst gehen sie mit den Zehenspitzen, dann bis zum Bauchnabel und dann bis zum Kopf ins Wasser. Langsam, aber sicher und mit vorsichtigen Schritten, gewöhnen sich auch die Mädels an die Wassertemperatur. Die perfekte Abkühlung für einen heißen Sommertag. Wer unter den Bäumen auf der Liegewiese keinen Platz mehr findet kann sich beim bestens ausgerüsteten Strandbad Sonnenschirme und Liegestühle ausleihen. In der Hochsaison zahlen Erwachsene 4,60 €, Jugendliche und Senioren 3,80 € und Kinder 2,50 € Eintritt. Die Liegewiese rund um den See lädt zum Entspannen, Sonnen und Spiele spielen ein. Sportsfreunde finden hier auch einen Volleyballplatz und Kinder können auf dem Spielplatz neue Freundschaften knüpfen.

Getränke, Snacks und warme Speisen

Beim Strandcafe Tristacher See gibt es dann natürlich noch eine Stärkung. Das See Bistro hat von Mitte Mai bis Anfang September geöffnet. Hier gibt es in der Hauptsaison neben Snacks und Getränken auch von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr warme Speisen. Auf die Frage warum man den Tristacher See unbedingt besuchen sollte, hat der sympathische Bistro Besitzer Björn eine klare Antwort. „Hier am See gibt es keinen Verkehr. Es ist der perfekte Ort, um mal so richtig entspannen und zu relaxen. Beim Tristacher See ist für jede Altersgruppe etwas dabei“, erklärt Björn mit einem Lächeln.

Mit dem Bäderbus geht es nach unserem Besuch beim Tristacher See wieder zurück nach Lienz. Der Bus fährt direkt beim Tristacher See weg. Vom Lienzer Bahnhof aus hat man mit Bus oder Bahn auch eine perfekte und unkomplizierte Anbindung in die Seitentäler Osttirols .

Dieser Blogbeitrag ist Teil des Interreg Projektes SMACKER und wird in Kooperation mit dem Regionsmanagement Osttirol umgesetzt.

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