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Osttiroler Abenteuer, Natur & Gesundheit

Geräusche im Osttiroler Herbst

Geräusche im Osttiroler Herbst
© TVB Osttirol/Mathaeus Gartner

Jetzt ist er bald da, der Herbst. Wenn wir an ihn denken, sehen wir goldene Farben, bunte Blätter, rot gefärbte Bergwiesen und warme Töne vor uns. Nicht umsonst wird diese Jahreszeit als bunt bezeichnet. Doch der Herbst in Osttirol bietet noch viel mehr. Die Natur bereitet sich auf den Winter vor und langsam wird alles stiller. Es ist eine beruhigende Stille, die man sogar hören kann. Welche Geräusche im Osttiroler Herbst hast du sofort im Kopf?

Wenn das Laub unter den Füßen raschelt

Kennst du das Geräusch, wenn du durch buntes Laub gehst? Bei einer herbstlichen Wanderung durch Osttirol begleitet dich das sanfte Rascheln der Blätter auf Schritt und Tritt. Trockene Blätter und goldgelbe Lärchennadeln knistern unter deinen Wanderschuhen, während der Wind durch die Baumkronen streicht und einzelne Blätter über den Weg tanzen lässt. Mal knirscht es zart und ganz leise, dann knackt es kräftig und laut. Jeder Schritt hört und fühlt sich anders an.

Raschelnde Blätter am Tristachersee

Das letzte Konzert des Sommers

Man hört sie schon von Weitem: die hellen Klänge der Schaf- und Kuhglocken auf den Almen. Besonders im Herbst, wenn die Tiere wieder ins Tal gebracht werden, klingt es oft wie ein Konzert mitten in den Osttiroler Bergen. Dabei hat jede einzelne Glocke ihren eigenen Klang. Hast du gewusst, dass die Bauern ihre Tiere oft schon anhand ihrer Glockenklänge erkennen? Gemeinsam mit den Rufen der Hirtinnen und Hirten erzählen die Glocken vom Ende des Almsommers und von der Rückkehr ins Tal.

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Weitere Informationen

Rhythmus der Regentropfen

Wenn im Herbst dunkle Wolken über die Osttiroler Berge ziehen, beginnt der Regen leise auf Blätter, Dächer und Fensterscheiben zu trommeln. Manchmal fallen die Tropfen sanft und gleichmäßig, manchmal prasseln sie kräftig auf den Boden. In den Wäldern vermischt sich ihr Klang mit dem Rauschen der Bäche. So entsteht eine ruhige, beinahe träumerische Stimmung, die dich erdet und der Natur wieder näherbringt. Was könnte beruhigender sein als diese Geräusche im Osttiroler Herbst?

Regentropfen im Nationalpark Hohe Tauern

Das Röhren der Hirsche

Ein besonders eindrucksvoller Klang des Osttiroler Herbstes ist das tiefe Röhren der Hirsche. Wenn der mächtige Ruf durch den stillen Wald hallt, bleibst du unwillkürlich stehen und lauschst. Für einen Moment scheint die ganze Bergwelt den Atem anzuhalten. Im Wildpark Assling kannst du dieses Naturschauspiel während der Brunftzeit sogar hautnah erleben oder du machst eine Nature Watch Tour im Nationalpark Hohe Tauern. In Begleitung der Ranger:innen des Schutzgebietes wirst du noch viele weitere Geräusche im Osttiroler Herbst entdecken.

Erlebnisraum Wald

Geräusche im Osttiroler Herbst bewusst erleben

Möchtest du den Herbst nicht nur sehen, sondern mit allen Sinnen erleben? Dann haben wir eine kleine Achtsamkeitsübung für dich. Sie hilft dir dabei, für einige Minuten zur Ruhe zu kommen, den Alltag loszulassen und ganz bewusst in die besondere Klangwelt des Osttiroler Herbstes einzutauchen.

Suche dir bei deinem nächsten Spaziergang einen ruhigen Platz – vielleicht am Waldrand, an einem Bergbach oder auf einer Alm. Bleibe stehen, schließe für einen Moment die Augen und atme dreimal langsam tief ein und aus. Spüre die klare Herbstluft und den Boden unter deinen Füßen.

Richte nun deine ganze Aufmerksamkeit auf die Geräusche um dich herum. Welcher Klang ist am nächsten? Vielleicht rascheln Lärchennadeln unter deinen Schuhen oder Regentropfen fallen von den Ästen. Was hörst du in der Ferne? Das Rauschen eines Baches, die Glocken einer Tierherde oder sogar das Röhren eines Hirsches?

Versuche, die Geräusche nicht zu bewerten oder sofort zu benennen. Höre ihnen einfach zu: Sind sie laut oder leise, gleichmäßig oder wechselhaft, vertraut oder überraschend? Wenn deine Gedanken abschweifen, kehre sanft zu den Klängen des Herbstes zurück.

Öffne nach einigen Minuten langsam die Augen. Nimm die Farben der Landschaft wahr und atme noch einmal bewusst ein. Frage dich zum Abschluss: Welche Geräusche im Osttiroler Herbst haben dich heute besonders berührt? Nimm diesen Klang als kleine Erinnerung an deinen achtsamen Moment in der Osttiroler Natur mit nach Hause.

Wenn dir diese Übung gefallen hat, können wir dir auch das Bergbaden ans Herz legen. Bergbaden ist eine stille Einladung: Raus aus dem Kopf, hinein in die Natur!

Geräusche im Osttiroler Herbst achtsam erleben

Hörst du den Herbst schon?

Der Osttiroler Herbst zeigt uns, dass Stille nicht bedeutet, dass nichts zu hören ist. Im Gegenteil: Gerade wenn es ruhiger wird, nehmen wir das Rascheln der Blätter, das Läuten der Glocken, den Regen und die Rufe der Tiere besonders intensiv wahr. All diese Klänge erzählen vom Wandel: vom Abschied des Sommers, von der Rückkehr ins Tal und von der Natur, die sich langsam auf den Winter vorbereitet. Also zieh‘ deine Wanderschuhe an, geh‘ hinaus und spitze die Ohren: Vielleicht wartet dein ganz persönlicher Herbstklang schon hinter der nächsten Wegbiegung auf dich.

Geräusche im Osttiroler Herbst
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4 Kommentare
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Sabine Connerley
Sabine Connerley
13. September 2026 14:17

herrliche Ansichten. Die Hintergrundmusik lieber weglassen.

Osttirol Redaktion
Osttirol Redaktion
Admin
Antwort an  Sabine Connerley
16. September 2026 8:41

Liebe Sabine,
danke für dein Feedback.
Musik ist natürlich immer Geschmackssache.
Schöne Grüße aus Osttirol!😊

Renate Gensinger
Renate Gensinger
12. September 2026 8:16

Wer hat diese schönen Bilder und Videos zusammengestellt? Das alles fehlt uns sehr, da wir alte Defregger Urlauber sind.
Man kann es nicht beschreiben, aber es war immer ein Heimkommen, wenn wir im Defereggental angekommen sind.
Liebe Grüße senden Dieter und Renate Gensinger
aus dem Saarland

Osttirol Redaktion
Osttirol Redaktion
Admin
Antwort an  Renate Gensinger
16. September 2026 8:57

Liebe Renate,
für die Zusammenstellung der passenden Bilder ist die Autorin des Beitrages zuständig.
Das Video wurde von Daniel Kogler gedreht und geschnitten.📷
Es freut uns sehr, dass ihr im Defereggental ein zweites Zuhause gefunden habt.
Liebe Grüße ins Saarland!

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